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Schauen Sie sich die Gemälde der Impressionisten in Paris an

vor 1 Jahr - Julie D.

Die Impressionisten haben die Kunstszene nicht nur in Frankreich, sondern weltweit geprägt. Ende des 19. Jahrhunderts waren viele Maler den langweiligen Klassizismus, der am Ecole des Beaux-Arts in Paris gelehrt wurde, leid. Sie entwarfen daher eine neue Art, die Dinge zu betrachten. Dabei wurden sie von den neuesten wissenschaftlichen Entwicklungen im Bereich der Optik inspiriert. Sie stellen die Lichteffekte nach, die sie in der Natur beobachteten: Das Schimmern des Wassers, das Brechen der Sonnenstrahlen, die Art wie die Blätter an den Bäumen einen gesprenkelten Schatten werfen. Die Realität so abzubilden, wie unser Verstand sie wahrnimmt, war dabei von geringerem Interesse für sie. Sie wollten vielmehr die Unmittelbarkeit der optischen Wahrnehmungen aufgreifen, die Art, wie die Lichtreflexionen das Auge berühren. Als Folge dessen erschufen sie Bilder, die ein genaueres Abbild der Realität darstellten. Die Farbpunkte auf ihrer Leinwand sind mit den digitalen Pixeln vergleichbar. Strich für Strich entstanden Bilder, die sehr nah an unser eigenes Erleben heranreichen: Wie beispielsweise eines von einem hellen Nachmittag, an dem das Wasser von der Sonne schillert und die Blätter Schatten in unerwarteten Farben, wie Blau- und Grüntönen auf den Boden werfen. Eine grünliche Reflexion auf der Wange eines Mädchens? Skandal! Und jetzt ist dies die Art, wie wir Dinge optisch wahrnehmen. Das Gemälde „Impression: Sonnenaufgang" von Claude Monet gab der Stilrichtung ihren offiziellen Namen. Nachdem diese Richtung im Salon Officiel mehrmals abgelehnt wurde, setzte sie sich schließlich durch. Zunächst machten die Besucher und Kritiker keinen Hehl daraus, dass sie den neuen Stil für Faulheit und Dilettantismus hielten: die farbigen Punkte, die in Eile auf die Leinwand gezeichnet wurden, die Gemälde, die in nur wenigen Stunden vollendet wurden (so lange das Licht gut war), anstatt im Studio die Skizzen des täglichen Lebens zu vollenden und fertigzustellen. Alles war neu und rief viele Skeptiker auf den Plan, die bis dahin eher an den klassischen Stil gewöhnt waren. Heute gibt der Erfolg dem Impressionismus recht: Die Gemälde werden in der ganzen Welt bewundert, sie schmücken Andenken, Kaffeetassen, T-Shirts, Kühlschrankmagneten und Schlüsselanhänger. Weit entfernt von billigen Reproduktionen, können in Paris viele der Gemälde noch heute angeschaut werden, die die Kunstgeschichte revolutioniert haben. Im Folgenden werden die drei Hauptmuseen vorgestellt, in denen noch heute impressionistische Gemälde in Paris angeschaut werden können. Schauen Sie sich die Gemälde der Impressionisten in Paris an: Le Musée d'Orsay Das Museum ist ein bekannter Ort, am Ufer der Seine gelegen, befindet es sich in dem Gebäude des ehemaligen Orsay-Bahnhofs, das extra für die Weltausstellung in Paris im Jahr 1900 erbaut wurde. Hier gibt es eine impressionistische Sammlung, Gemälde, Fotografien, Skulpturen, dekorative Kunst und graphische Kunst… Sie finden viele bekannte Gemälde des Impressionismus, wie beispielsweise der Parkettabzieher von Gustave Caillebotte, Die Kartenspieler von Paul Cézanne, die Rast unter Weiden am Wasser von Camille Corot sowie viele Werke von Courbet und Degas, um nur ein paar zu nennen. Van Goghs Schlafzimmer in Arles befindet sich außerdem hier genauso Mittagsruhe nach Millet und die Kirche von Auvers. Mit anderen Worten: Dieses Museum ist ein Muss für jeden, der die Malerei liebt, inklusive Gemälde aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts aus Frankreich und Europa. Besser lassen Sie sich hier Zeit und legen eine Pause im Museumsladen ein. Ein gründlicher Besuch kann leicht einen ganzen Tag dauern! Musée d'Orsay – Jeden Tag geöffnet außer Montag von 09:30 Uhr bis 18:00 Uhr, Donnerstag bis 21:45 Uhr - 1, rue de la Legion d'Honneur, 75007 - Metro 12 Solferino, RER C Musée d'Orsay - Eintritt 12 €, reduzierter Preis 9 € - Achtung, behalten Sie Ihr Ticket: Damit kommen Sie innerhalb von acht Tagen zum reduzierten Preis in das Museum Gustave Moreau, das Palais Garnier und das Museum Jean-Jacques Henner. Monets Wasserlilien in Paris: Das Musée de l'Orangerie Die meisten Besucher zieht es aus einem bestimmten Grund in das Musée de l’Orangerie: Sie möchten das riesige Fresko von Claude Monet’s Wasserlilien sehen. Dies ist auch das bekannteste Werk des Museums. Claude Monet arbeitete über 30 Jahre in seinem Anwesen in Giverny an den Reflexionen der Wasserlilien. Im Endeffekt sind 250 Gemälde entstanden und die großen Fresken im Musée l‘Orangerie sind die bekanntesten. Sie verteilen sich über zwei ovale Räume, die durch ein Glasdach erhellt werden, sie zeigen den Teich zu verschiedenen Tageszeiten und in den vier Jahreszeiten. Der Betrachter kann sich auf meditative Momente und eine unvergleichliche Schönheit freuen. Das Museum verfügt außerdem über eine große Sammlung aus dem späten 19. und dem frühen 20. Jahrhundert: Cézanne, Gauguin, Marie Laurencin, Matisse, Modigliani, Chaim Soutine und Picasso zeigen sich hier Seite an Seite. Zeitlich begrenzte Ausstellungen Wasserlilien: Amerikanische Abstraktion und der letzte Monet Bis zum 20.August 2018 Diese außergewöhnliche Ausstellung zeigt einen großen Rahmen mit Wasserlilien, der 1955 in New York ausgestellt wurde und die Ergebnisse der Kunstakademie von New York mit den Arbeiten von Pollock und Rothko. Die grausamen Erzählungen von Paula Rego Vom 17. Oktober 2018 bis zum 14. Januar 2019 Paula Rego verließ ihre Heimat Portugal als Teenager und zog nach London. An der Slade School of Arts traf sie Francis Bacon, Lucian Freud, Frank Auerbach und David Hockney. In kompromisslosen Werken stellt sie schrille und grausame Szenen dar, die erschüttern und die Rolle der Frau darstellen. Musée de l'Orangerie – Täglich geöffnet, außer dienstags von 09:00 Uhr bis 18:00 Uhr – Jardin des Tuileries, 75001 - Metro 1, 8 oder 12 Concorde - Eintritt 9 €, reduzierter Preis 6,50 € - Sie können auch ein Ticket mit weniger Anstehzeit kaufen – Dokument online zu Hause ausdrucken. Andere impressionistische Gemälde in Paris: Le Musée Marmottan-Monet Das Musée d'Orsay hat zwar die meisten Besucher, aber das Marmottan-Monet Museum verfügt über eine große Sammlung impressionistischer Werke. Diese wurde Stück für Stück und mit Hilfe von großzügigen Spenden aufgebaut: So übertrugen die Tochter des Kunstsammlers Georges de Bellio und der zweite Sohn von Claude Monet dem Museum die Sammlungen ihrer Väter. Dieser Grundstock wurde über die Jahre hinweg ausgebaut. In dem Museum können Sie außerdem einige der schönsten mittelalterlichen Werke von Georges Wildenstein sehen. Darüber hinaus finden sich hier einige Gemälde und Objekte aus napoleonischer Zeit, die dem Gründer des Museums, Paul Marmottan gehörten (der, nebenbei erwähnt, den Impressionismus überhaupt nicht mochte…). Zeitlich begrenzte Ausstellungen Wenn Sie wissen möchten, welche Ausstellungen momentan oder zukünftig im Marmottan Museum stattfinden, besuchen Sie die Webseite und dort die Seiten „Exhibition in progress" und „Exhibition to come". Die Seite existiert leider nicht auf Deutsch. Corot, der Maler und seine Modelle Bis zum 8. Juli 2018 Die großartigen Landschaften von Camille Corot erinnern uns daran, dass er ein toller Portraitzeichner war. In seinen Gemälden zeigt er modische Charaktere oder bescheidene, anonyme Menschen in einem sehr modernen Stil. In dieser Ausstellung werden 60 Gemälde aus öffentlichen und privaten Sammlungen aus ganz Europa (Zürich, Lyon, Madrid ...) und den USA gezeigt (Washington, New York). Private Sammlungen – Meisterwerke aus privaten Sammlungen von Fauvismus und Impressionismus Vom 13. September 2018 bis zum 10. Februar 2019 Diese außergewöhnliche Ausstellung zeigt 60 Werke von Privatsammlern, die normalerweise nicht für die Öffentlichkeit zugänglich sind. Dies ist eine seltene Gelegenheit, die ersten Gemälde der größten Maler aus dem Impressionismus und Fauvismus zu sehen, wie beispielsweise Monet, Degas, Caillebotte, Renoir, Rodin, Camille Claudel, Seurat, Signac, Emile Bernard, Gauguin, Van Gogh, Redon, Vuillard, Bonnard, Derain, Vlaminck oder Matisse. Musée Marmottan-Monet (Information zum Museum als Download) – Täglich außer montags geöffnet von 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr, Donnerstag bis 21:00 Uhr - 2, rue Louis Boilly, 75016 - Metro 9 La Muette, RER C Boulainvilliers - Eintritt 11 €, reduzierter Preis 7,50 €.

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Temporäre Ausstellungen, die Sie in Paris nicht verpassen sollten

vor 2 Jahre - Pauline P.

Schon bald werden sie ihre Türen schließen und wieder die Vorhänge vor die seltenen Kunstwerke oder unveröffentlichten Kollektionen ziehen. Viele Ausstellungen enden in Paris im Februar oder März. Wenn Sie noch einige der Pariser Ausstellungen besuchen möchten, sollten Sie keine Zeit mehr verlieren! Zur Louis Vuitton Stiftung Von Oktober 2016 bis zum 5. März 2017 werden in dem von dem Architekten Frank Gehry entworfenen Stiftungsgebäude Werke der modernen Kunst aus der Sammlung des russischen Mäzen Sergei Shchukin ausgestellt. Die Ausstellung "Icons of Modern Art: The Shchukin Collection" findet in allen Räumlichkeiten des Museums statt, das von dem CEO von LVMH Bernard Arnault designt wurde: Sie können 160 Meisterwerke aus Gemälden und Skulpturen von Braque, Cézanne, Degas, Gauguin, Maillol, Marquet, Matisse, Monet, Pissarro, Picasso, Renoir und Signac bewundern... aber auch die Werke der russischen Künstler-Avantgarde wie beispielsweise Malévitch, Kliou, Tatline, Rodchenko... Im Palais Galliera Wer trägt was? Das ist die Frage, der das Pariser Modemuseum, Palais Galliera, in der Ausstellung „Anatomie einer Kollektion” nachgeht. Die Ausstellung endet am 12. Februar 2017. Von den Kleidungsstücken, die am Königshof getragen werden zu den Klamotten mit blauem Kragen und dem was Unbekannte und Berühmtheiten getragen haben - dies alles wird hier ausgestellt. Die Ausstellung umfasst etwa hundert Kleidungsstücke und Accessoires vom 18. Jahrhundert bis heute. Eine wahre Reise durch die Zeit, die die Kostüme des Hofes von Marie-Antoinette zeigt oder die Lieblingsoutfits von Audrey Hepburn oder Sarah Bernhardt… Museum der modernen Kunst der Stadt Paris Bis zum 5. März beherbergt das Museum der modernen Kunst eine Ausstellung über Bernard Buffet (1928-1999), einem der bekanntesten französischen Maler des 20. Jahrhunderts, aber auch einer der kontroversesten. Über hundert Kunstwerke werden ausgestellt, darunter seine Lieblingsthemen: Natürlich Clowns, aber auch religiöse und mythologische Werke oder literarische Perioden. Im Musée d’Orsay Diese Ausstellung schließt auch am 5. März. Sie ist Frédéric Bazille im Musée d'Orsay gewidmet. Hier werden die schönsten Werke des jungen Künstlers, der im zarten Alter von 28 Jahren im Krieg gefallen ist, ausgestellt. Trotz seines jungen Alters hat er uns einige beeindruckende Werke hinterlassen. Er war ein Genie und seine Werke sind impressionistisch. Die Ausstellung zeigt thematisch und chronologisch die Arbeiten von Bazille und die seiner Zeitgenossen wie Delacroix, Courbet, Manet, Monet, Renoir, Fantin-Latour, Guigou, Scholderer und Cézanne. Im musée des Arts Décoratifs Wir zeigen nicht länger den weltbekannten französischen Architekten, Jean Nouvel, der neben Gebäuden auch Möbel und Alltagsobjekte designt hat. Was nur Wenigen bekannt ist: Das Kunstgewerbemuseum hat bis zum 12. Februar einige seiner bekanntesten und ikonischsten Möbel ausgestellt.

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